Hinsehen, verstehen, handeln: Queerfeindlichkeit und ihre Auswirkungen
am 14.09.2026 von 14:00 - 16:00 Uhr
Der Begriff ‚Psychische Gesundheit‘ kann im Kontext mit einem Fokus auf LGBTIQ*-Feindlichkeit von zwei Seiten zu betrachten: Einerseits im Sinne eines Mittels zur Verbreitung LGBTIQ*Feindlicher Haltungen in der Gesellschaft unter dem Deckmantel vermeintlich wissenschaftlich-klinischer Beobachtungen. Durch diesen pathologisierenden Blick auf LGBTIQ*Personen werden diese abgewertet und diskriminiert. Andererseits stellt sich aber tatsächlich die Frage, wie eine strukturell LGBTIQ*feindliche Gesellschaft psychisch belastend auf queere Kinder und Jugendliche wirkt und wie diese aus einer Kinder- und Jugendschutzperspektive heraus gestärkt bzw. ‚resilienter‘ gemacht werden können.
Referentin: Luce Ostermann
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der digitalen Reihe: Stürmische Zeiten der AKJS statt.
Studien machen auf gehäuft psychische Belastungen, allgemeine Sorgen in der Lebensbewältigung, zunehmende Einsamkeitserfahrungen und Zukunftsängste bei Kindern und Jugendlichen aufmerksam. Dies macht deutlich, wie hoch der Bedarf ist, dass alle Institutionen, die mit jungen Menschen arbeiten, Konzepte und Rahmenbedingungen brauchen, um junge Menschen in dieser Situation in ihrem Aufwachsen, in Sachen Bildung und Teilhabe bestmöglich zu unterstützen. Die Aktion Kinder- und Jugendschutz SH e.V. legt in dieser digitalen Reihe den Focus auf unterschiedliche Themenschwerpunkte und ermöglicht den Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden.